Schrenk GmbH
Der Stammbetrieb · seit 1977
Manufaktur für Designtreppen und Innentüren in Vitis, in zweiter Generation geführt. Hier entstand das Lean-Fundament: Durchlaufzeit einer Treppe von acht Wochen auf acht Stunden gesenkt.
↗schrenk.co.atUnternehmer · Waldviertel
Ich bin Handwerker und Visionär. Ich nehme die Fertigung aus der Box der alten Denkmuster und baue sie neu — damit KI und Robotik wirklich andocken können.

Beweise statt Behauptungen
Durchlaufzeit einer Treppe — vorher acht Wochen. Das Lean-Ergebnis, mit dem alles begann.
Nonstop rund um Irland. Race Around Ireland 2018, 3. Platz gesamt — in 110 Stunden 24 Minuten.
In fünf Jahren mit WoodRocks in Holz-Modulbauweise realisiert.
Vom ersten Modul bis zum bezugsfertigen ZiKK-Haus. Rückbaubar, ohne Bodenversiegelung.
Haltung
Ich komme aus dem Waldviertel, aus einem Handwerksbetrieb mit Wurzeln seit 1977. Dort habe ich gelernt, dass eine Idee erst zählt, wenn sie steht.
Lean ist für mich keine Methode. Lean ist Haltung. Fluss vor Auslastung. System vor Heldentum. Ursache statt Symptom.
Mich treibt, was als Nächstes kommt: Physical AI, humanoide Robotik, die Zukunft der Fertigung, Bauen, das im Maßstab klimaneutral wird.
Ich bin kein Theoretiker. Ich baue, was ich denke. Und ich denke, während ich baue.

Wissen ist mein eigentliches Kapital.
Unternehmen & Projekte
Vom Projekt zum Produkt zum System. Jede Gesellschaft ist ein Kapitel derselben Idee: Bauen neu denken — und es beweisen.
Der Stammbetrieb · seit 1977
Manufaktur für Designtreppen und Innentüren in Vitis, in zweiter Generation geführt. Hier entstand das Lean-Fundament: Durchlaufzeit einer Treppe von acht Wochen auf acht Stunden gesenkt.
↗schrenk.co.atDas Produkt · Technikmodule
Vorgefertigte Technikmodule: Elektro, Installation, Heizung, Lüftung plus Bad fixfertig in einem Block. Wird per Kran versetzt und nur noch angeschlossen. Für den ein- und mehrgeschossigen Holzbau. Großprojekte mit 400 Modulen realisiert.
↗myblock.atDie Fabrik · Lean Production
Die Produktionsgesellschaft hinter myblock und ZiKK. Serielle Fertigung im Holzbau — schlank, getaktet, im Fluss. Hier wird bewiesen, dass Handwerk Industrie kann, ohne die Seele zu verlieren.
↗leanworksDas Plugin Haus
Der Ursprung liegt bei Lukas Lang: Sein Baukastensystem für Holzhäuser war der Ausgangspunkt, aus unserer Zusammenarbeit entstand ZiKK 2.0. Ein modulares, rückbaubares Holzhaus — in fünf bis zehn Werktagen bezugsfertig, ohne Bodenversiegelung dank Schraubfundamenten. Wohnen als Produkt, nicht als Projekt.
↗zikk.atDas Wissen · Lean erleben
Lean-Management zum Anfassen: Über Simulationen wird Prozessdenken körperlich erlebbar. In Kooperation mit ACON Management Consulting. Weil Haltung nicht aus PowerPoint entsteht.
↗deepleanlernstatt.atMitgegründet 2020 · aufgebaut bis 2026
Modularer Holzsystembau, gemeinsam mit der Rhomberg Gruppe aufgebaut. Referenz Mannheim: fünf Gebäude. Fünf Monate. Bezugsfertig. Von der Bodenplatte bis zur Schlüsselübergabe. Bilanz der ersten Phase: 18 Wohngebäude in serieller Holzbauweise.
↗wood-rocks.comSerienfertigung · Partner
Die erste ökologische, normkonforme Lärmschutzwand — aus Schilf, Thermoholz und Lehm. LeanWorks fertigt in Serie: Der Partner bringt das Produkt, das Prozess-Know-how bleibt bei uns.
↗reeduce.euFassadensystem · seit 2019
Für das modulare Bausystem von Lukas Lang Building Technologies haben wir die Außenfassade mitentwickelt und das Produktionssystem aufgebaut: Serienfertigung bei hoher Varianz auf kleiner Fläche — ein Element vom Zuschnitt bis zur fertigen Fassade in rund 90 Minuten.
↗lukaslang.comZukunftswerkstatt Waldviertel · Mein Beitrag: die City
Die Zukunftswerkstatt des Wirtschaftsforums Waldviertel. Kein Papier, sondern die Frage, wie eine ländliche Region echte Impulse setzt: 111 Gemeinden, Horizont 2030 bis 2060. Groß denken, visionär denken, und trotzdem realistisch bleiben. Mein Beitrag und meine Leidenschaft darin: Woodtopia City — Europas erste KI-resiliente Holzstadt. Hier bin ich nicht Zuschauer. Hier bin ich mittendrin.
↗woodtopiaVom Projekt zum Produkt zum System.
Thesen
Es geht nicht darum, das Alte zu bekämpfen. Es geht darum, darüber hinauszubauen.
Bauen wird nicht verbessert, es wird neu gedacht. Bessere Vorfertigung in einem alten Prozess ist Symptomoptimierung. Erst ein radikal neuer Prozess macht KI und Robotik sinnvoll.
Auf der Baustelle wird nicht mehr gebaut — es wird gefügt. Ein System bringt Dutzende Projekte hervor, ohne jedes Mal neu erfunden zu werden. Industriearchitektur statt Einzelstücke.
Der Sprung liegt nicht in wiederholbaren Prozessen. Die kann klassische Automatisierung längst. Physische KI reagiert auf Veränderung. Getragen von einer neuen Generation von Prozessoren, antwortet sie auf das Unerwartete statt auf das immer Gleiche. Genau deshalb gehört sie auf den Bau, wo keine zwei Tage identisch sind.
Klimaneutrales Bauen ist weit mehr als eine Materialfrage. Es entscheidet sich im Prozess, im Herangehen, im Denken. Das Material ist nur das Ergebnis einer Haltung, die vorher da war. Holz ist die Antwort. Aber erst der neue Prozess macht sie bezahlbar.
Technik begeistert, aber Haltung bewegt. KI und Robotik nehmen dem Menschen nicht die Arbeit — sie nehmen ihm die Last. High-Tech trifft High-Touch.
Sprünge statt Schritte.
Zukunftsreisen
Ich reise dorthin, wo die großen Umbrüche entstehen. Meine Methode ist das stille Beobachten: dreißig Minuten an einem Ort stehen und fragen — was passiert hier? Und was ist der Zweck in fünf Jahren?
Zwei Explorationen mit Zukunftsforscher Lars Thomsen: Shenzhen, Peking, Shanghai, Tianjin. Bei AgiBOT und Unitree. Ich bin nicht wegen der Maschinen geflogen, sondern wegen der Frage, wie weit Physical AI in der Fertigungsrealität wirklich angekommen ist. Geblieben sind das Tempo, der Maßstab und die Widersprüche. Grundlage meiner Keynote „China wartet nicht". Vorurteile haben ein Ablaufdatum.
China ist kein Feindbild und kein Vorbild. China ist ein Spiegel.
Stadtentwicklung und Bauen im Maßstab: das Sobha-Modulwerk mit rund 15.000 Badmodulen, Masdar City — und Singapur als Beweis, dass ein Stadtstaat als System geplant, dicht und nachhaltig funktionieren kann.
Wo Vision, Kapital und Tempo aufeinandertreffen.
Von Delhi über Dharamsala, Jaipur und Bangalore bis Mumbai. Kein Technologie-Scouting. Ein aufstrebendes Land in einer aufstrebenden Zeit: die Menschen, der Umbau, die Stadtentwicklung als sichtbarer Ausdruck einer Dynamik, die nicht fragt, ob etwas geht, sondern wann. In Varanasi ging es nicht ums Bauen, sondern ums Verstehen: Wer eine Kultur begreifen will, muss dort stehen, wo sie am wenigsten erklärt wird.
Dynamik ist keine Frage der Mittel. Sie ist eine Frage der Haltung.
Studienreise mit einer Delegation im Kontext der TU Graz. Schwerpunkt: Lean Construction und Bauprozesse. Keine Sightseeing-Tour, sondern Baustellen. Hamamatsucho Shibaura in Tokio, das Krankenhaus Minami-Shinjuku, Campus Katsushika, der Wiederaufbau des Mitsubishi-Gebäudes in Osaka, Grand Green Osaka.
Was hängen blieb, war nicht die Höhe der Türme. Es war die Logistik als Kernprozess: getaktete Anlieferung, Vormontage vor Ort, provisorische Konstruktionen, eigens für den Materialfluss gebaut. Der Weg des Materials wird konstruiert, nicht improvisiert. Dazu radikale Sauberkeit, Sicherheit als Standard und eine Morgenandacht als fixer Takt des Tages.
Wie kann man eine Verbindung der Kulturen schaffen?
WKO-Zukunftsreise „Beyond Automation: Next-Gen Robotics in East Asia". In Japan schaue ich über die Robotik hinaus — auf die industrielle Vorfertigung, dort, wo sie ihren Ursprung hat.
Systeme bauen, bevor man Roboter baut.
Der Vorteil Europas ist nicht Tempo. Er ist Präzision.
Ultradistanz
Bevor ich Fabriken neu gedacht habe, bin ich Ultraradrennen gefahren. Dreimal rund um Österreich — im Zweierteam, solo, im Viererteam. Einmal rund um Irland: solo, 110 Stunden, fast ohne Schlaf. Nicht als Hobby neben dem Unternehmertum. Als dieselbe Disziplin.
2014 · 2er-Team
2016 · Solo
2018 · Solo
2022 · 4er-Team
Ausdauer schlägt Tempo — Fluss vor Auslastung gilt auch bei Kilometer 1.800.
Ohne Begleitteam keine Ziellinie: System vor Heldentum.
Wenn nichts mehr geht, hilft keine Motivation — nur die Frage nach der Ursache.
Wer 110 Stunden am Rad sitzt, diskutiert nicht über Durchhalten. Er hält durch.
Bühnen & Netzwerke
Wissen wirkt erst, wenn man es teilt — in Hörsälen, auf Bühnen und in der Region.
Ausgezeichnet von der Lobby der Mitte als 30. „Mittelstandshero" — für Lean-Pionierarbeit und Mut zur Transformation im Handwerk.
Auf Bühnen zu Hause: mit der Keynote „China wartet nicht", bei der Bildungswoche Alpbach der Holzbaumeister — und davor mehrere Jahre als Lektor an der FH Campus Wien, wo ich Lean Management in die Praxis der nächsten Generation gebracht habe.
Eigener Podcast „Auf dem Holzweg" — zu dritt mit Alexander Hilbe und Christoph Sorg. Bauen neu gedacht: unboxed, parallel, von innen nach außen. Dazu zu Gast im DIGITALWERK-Podcast („Erst das Bad und dann der Rest") und im WoodCAST über Lean am Bau und Wohnkonzepte der Zukunft.
Vorstandsmitglied seit über 13 Jahren. Der Verein zur Förderung der Waldviertler Wirtschaft mit rund 190 Mitgliedsbetrieben — Heimat der Woodtopia-Zukunftswerkstatt.
Member der kuratierten Plattform für Architektur, Handwerk und Material in Wien-Ottakring. Schauraum, Materialbibliothek und Netzwerk — dort, wo Architektur und Handwerk einander begegnen.
Gründungsmitglied der Genossenschaft für die Transformation der Bauwirtschaft zur Klimaneutralität — von der ersten Stunde an dabei. Hier vertrete ich das Baugewerbe.
Kontakt
Für Partner, die Bauen neu denken wollen. Für Bühnen, die Substanz suchen. Für alle, die lieber beweisen als behaupten.
Tun und machen.